31 fröhlichkühle schimmernde Arten von Schnee

31 fröhlichkühle schimmernde Arten von Schnee

Aufgeschrieben nach den Ideen und Vorstellungen der Jule Stern, die selbst nie Schnee gespürt hat.

Diese Sorten von Schnee entsprechen nicht unbedingt denen der wirklichen Welt, obwohl … Sie stammen aus dem  Weihnachts- und Adventsroman Weihnachtsfabel von Lenny Löwenstern. Vielleicht empfindest du genauso, wenn du an Schnee denkst. Siehe auch:

Arten von Schnee (1): Dunkelschnee – dieser Schnee verdunkelt während des Fallens den Himmel und bleibt auf Fensterscheiben kleben, wodurch er auch Räume verdunkelt. Der Schnee selbst bleibt immer herrlich weiß.

Arten von Schnee (2): Zierschnee – dieser Schnee verziert Äste und Gegenstände, fällt ansonsten aber kaum auf. Liegt er auf dem Boden, setzt sich dieser (leider) sogleich durch.

Arten von Schnee (3): Puderschnee – dieser Schnee ist fein und wirkt trocken, obwohl er nicht trocken sein kann, da er wie jeder Schnee aus Wasser besteht. Puderschnee flieht vor dem Wind und kann auch von Lippen gut fortgeblasen werden.

Arten von Schnee (4): Kratzschnee – dieser Schnee entsteht durch mechanische Bewegungen wie Schlittschuhlauf oder Eiskratzen. Streng genommen ist es gar kein Schnee. Seine Menge reicht selten aus, um damit Spaß zu haben. Und werfen sollte man damit auch nicht.

Arten von Schnee (5): Tiefschnee – dieser Schnee bekommt nie genug von sich und seinesgleichen. Dementsprechend mächtig türmt er sich auf. Dann ist er nur mit Mühe zu überwinden. Tiefschnee kann Spaß machen, aber auch gefährlich sein.

Arten von Schnee (6): Zuckerwatteschnee – dieser Schnee ist ebenso süß wie Zuckerschnee, wenn man daran glauben will. Darüber hinaus ist er zwar lose und weich, klebt aber prima an Handschuhen und anderen Kleidungsstücken. Zuckerwatte lässt sich nicht daraus machen, aber die besten Schneebälle.

Arten von Schnee (7): Glitzerschnee – dieser Schnee liegt schon etwas länger und ist von Eiskristallen durchsetzt. Der Schnee funkelt auf das Allerlebendigste in Licht und Sonne.

Arten von Schnee (8): Überraschungsschnee – mit diesem Schnee rechnet man nicht. Er fällt plötzlich von Bäumen, Laternen oder Gebäuden. Dieser Schnee kann sogar bei blauem Himmel fallen, was ihn umso überraschender macht.

Arten von Schnee (9): Abendschnee – diese Art von Schnee lässt sich am Abend noch einmal schön von der Sonne glasieren, um am Morgen darauf auf das Prächtigste glänzen zu können.

Arten von Schnee (10): Kitzelschnee – ein Schnee, der kaum zu sehen, aber zu spüren ist. Er macht sich bemerkbar, indem er sanft auf der Haut explodiert. Dieser Schnee fühlt sich auf Dauer feucht an.

Arten von Schnee (11): Flockenschnee – dieser Schnee fällt lautlos in dicken Flocken. Der Flockenschnee fällt ruhig, verwirbelt sich bei Gelegenheit aber auch gern. Dieser Schnee ist DER Klassiker und macht jedem Spaß und gute Laune.

Arten von Schnee (12): Schneekugelschnee – dieser Schnee funkelt und glitzert beinahe noch schöner als das himmlische Original. Leider besteht er aus Kunststoff und ist noch dazu meistens warm.

Arten von Schnee (13): Nassschnee – dieser Schnee kann sich noch nicht entscheiden. Mal ist er mehr Regen als Schnee, ein andermal ist es umgekehrt. Auf dem Boden wird er gleich festgetrampelt und bleibt als halbtransparenter kalter Matsch noch für eine Weile liegen.

Arten von Schnee (14): Wildschnee – dieser Schnee fällt nur bei Windstille. Er ist besonders kalt und locker und fühlt sich trocken bis staubig an. Wildschnee dringt leicht in Ritzen und Fugen ein. Er kann sich unfreundlich, ja geradezu ungebeten anfühlen.

Arten von Schnee (15): Dezemberschnee – dieser Schnee unterschiedet sich in nichts von dem Schnee, der im Januar oder im November fällt. Außer, er fällt an Weihnachten.

Arten von Schnee (16): Kunstschnee – dieser Schnee wird von Maschinen für den Tourismus produziert. In Städten kommt er in der Regel nicht vor.

Arten von Schnee (17): Altschnee – dieser Schnee ist alt, manchmal sehr, aber mindestens einige Tage alt. Man kann in ihn einbrechen, wenn man über ihn stapft. Altschnee ist trügerisch und muss nicht weiß sein.

Arten von Schnee (18): Neuschnee – der Frischling unter den Schnees. Immer wieder schön. Oft ist er zaghaft. Aber immer ist er eine Hoffnung. Eine Hoffnung auf mehr Schnee. Meist ist er willkommen, gelegentlich aber auch verflucht.

Arten von Schnee (19): Pulverschnee – ist weniger fein im Vergleich zum Puderschnee. Dieser Schnee klebt nicht und eignet sich vor allem zum Skilaufen. Stadtkinder lieben ihn nicht, da sich aus ihm keine Schneemänner bauen und keine Schneebälle machen lassen.

Arten von Schnee (20): Rieselschnee – dies ist schönste Art zu schneien. Dieser Schnee wird am besten im Freien genossen. Es macht aber auch Spaß, ihm durch ein Fenster beim Rieseln zuzuschauen. Das kann man einen ganzen Tag lang tun, wenn man nicht arbeiten muss.

Arten von Schnee (21): Schönschnee – diese Art von Schnee möchte verehrt werden. Dazu hat er sich fein gemacht und das weißeste seiner Kleider angelegt, den feinsten Glitzer draufgestreut und sich breit in den Tag gelegt. Manchmal sogar im Verein mit der Sonne.

Arten von Schnee (22): Rodelschnee – diese Art von Schnee findet sich bevorzugt an Hängen. Rodelschnee ist, wenn vorhanden, immer ausreichend. Er ist fest und stabil, damit es sich gut auf ihm gleiten lässt. Fußgänger mögen ihn nicht, Rodler hingegen sehr.

Arten von Schnee (23): Schlittenschnee – diese Art von Schnee ist machtvoll, ausdauernd und schneit ganze Landschaften zu. Du brauchst ihn, wenn sich dir die Gelegenheit zu einer Schlittenfahrt übers Land bieten soll. Natürlich scheint dann die Sonne. Schlittenschnee erfreut Fotografen und Maler.

Arten von Schnee (24): Übernachtschnee – diese Art von Schnee fällt stets in der Nacht, wenn ihm niemand dabei zusieht. Derart frei und unbeobachtet gelingt ihm die perfekte Decke. Am Morgen ist er dann einfach da. Schneebewunderer freut das, Pendler hingegen sind weniger begeistert.

Arten von Schnee (25): Waldschnee – wo könnte der Winter schöner sein als in einem frisch verschneiten Wald? Das geht nur mit rieselfrischem Waldschnee. Das geben sogar Stadtbewohner zu.

Arten von Schnee (26): Zuckerschnee – dieser frisch gefallene Schnee sieht aus wie Zucker. Und wenn man ihn kostet, dann schmeckt er tatsächlich süß – ein ganz klein wenig (ganz bestimmt) vielleicht. Wer noch größeres Glück hat, findet Puderzuckerschnee.

Arten von Schnee (27): Federbettenschnee – dieser Schnee ist so leicht, dass nur ein klitzekleines winziges Wenig fehlt, und er würde wieder zum Himmel hinaufschweben. Federbettenschnee ist ideal zum träumerischen Hineinlegen. Auf ihm kann man sich leicht fühlen.

Arten von Schnee (28): Geisterschnee – diesen Schnee gibt es gar nicht. Man glaubt zwar, ihn zu sehen, spürt erste Flocken prickelnd auf der Haut. Doch da rieselt nichts. Dieser Schnee verkörpert die Sehnsucht nach Schnee.

Arten von Schnee (29): Federschnee – dieser Schnee fällt in so dicken Flocken, dass man glaubt, eine Wolke aus Federn zu sehen oder in einer zu stehen. Alles, was von ihm beschneit wird, ist weiß im Nu.

Arten von Schnee (30): Fabelschnee – diesen Schnee erkennst du an seinem ebenso seltenen wie betörenden und speziellen Glitzern. Wenn du ihn siehst, weißt du, dass du von nun ab selbst Teil einer fabelhaften Geschichte bist.

Arten von Schnee (31): Weihnachtsschnee – ein beinahe verzauberter Schnee, der ausschließlich an Weihnachtsfeiertagen fällt.

Mehr Schnee gibt es hier: 99 winterliche Wörter mit Schnee* für eiskalte Zeiten und 37 winterlich schöne Schneeflockenwörter

PS

Und wäre das Buch über diese Seiten hinausgegangen, wäre vielleicht noch die Rede gewesen von: Glanzschnee, Milchschnee, Wunderschnee, Mützenschnee, Taschenschnee, Staubschnee, Schippenschnee, Prachtschnee, Schattenschnee, Gaukelschnee, Mondschnee, Tannenschnee, Mädchenschnee, Tausendschnee, Seelenschnee, Trostschnee, Glücksschnee, Schlafschnee, Kindheitsschnee, Herzschnee …

… für ein besseres Schneegefühl.

Winterliche Magie in einem verschneiten Wald

Stelle dir eine Winterlandschaft vor, in der die Äste der Bäume unter der Last von funkelndem, kristallinem Schnee ächzen. Zwischen ihnen leuchtet sanftes, iridisierendes Licht, das vielleicht von geheimnisvollen Lichtquellen oder mystischen Glühwürmchen herrührt. Der Boden ist von einem dichten, samtigen Schneeteppich überzogen, während glitzernde Schneeflocken in einem tänzelnden Reigen durch die kalte Luft wirbeln.

Werkstattbericht

Das Beitragsbild stammt wie immer aus dem unerschöpflichen Fundus von Pixabay. Die verwendeten Google Fonts sind BenchNine und PT Sans.