
Über uns, unter dem strahlenden Baldachin des nächtlichen Himmels, glitzern die Sterne, gleich ewigen Hütern kosmischer Mysterien. Seit Anbeginn der Zeit haben sie die Menschheit verzaubert, uns als Wegweiser und Quell der Inspiration gedient.
Wo mal Zauber war, da kannst du immer einen Hauch von ihm erspüren, ganz gleich wie lange es her ist, und egal, was in der Zwischenzeit geschah. Denn die Magie geht nie ganz.

Denkst Du an einen Zauberer, erscheint womöglich Gandalf aus Tolkiens ‚Der Herr der Ringe‘ vor Deinem inneren Auge. Mir auch. Genauso stelle ich ihn mir vor…
Sein langes, weißes Haar, das im Wind weht, und sein ebenso schlohweißer, langer Bart verleihen ihm ein gütiges und weises Aussehen. Seine hellen, durchdringenden Augen spiegeln ein tiefes Verständnis der Welt wider. In seinem nebelgrauen Gewand bewegt er sich mit einer Anmut, die sein hohes Alter Lügen straft.

In der Dämmerung, wenn die Schatten länger werden und sich die Konturen der Welt zu verschwimmen beginnen, erwacht ein alter Aberglaube zum Leben. Es ist die Zeit, in der die Geschichten von alten Gemäuern und vergessenen Pfaden sich mit einem Hauch von Unheimlichkeit füllen. Unter dem fahlen Mondlicht, das karg durch die nackten Äste der Bäume fällt, wird die Nacht zum Schauplatz uralter Mysterien.

Welche Wörter könnte man verwenden, um einen verträumten Schmetterlingsgarten zu beschreiben? Welchen fallen einem ein, wenn man sich an einen solchen Ort versetzt? Ich habe mir ein bisschen was überlegt, nämlich möglichst fantasievolle, und möglichst schöne Begriffe, die eine irrwirtig zauberhaft funkelmnde Atmosphäre einfangen. Ob es gelungen ist?
Das Wetter ist eine einzige Wohltat, die Stimmung wie im Märchen. Man muss nur hinsehen, der Garten bietet alles. Er ist traumhaft und bunt. Es fehlen nur die Feen. Die muss man sich denken. Dann wird alles gut.