Die Schönheit der Wörter … Diese 43 Begriffe feiern die Sprache

Die Schönheit der Wörter ... Diese 37 Begriffe feiern die Sprache

Diese Wörter bezeichnen den Wort- und Sprachschatz unserer Sprache. Es geht um die Sammlung oder wortschöne Zusammenstellung der Wörter selbst. Es sind Wörter über Wörter, über Wörtersammlungen, Lexika und Wortverzeichnisse. Wirf einen Blick auf das herrliche Panoptikum der Sprache.

Dies ist, was ich gefunden habe. Hier sind Wörter für echte Wortschätze. Ein Fundus für wortfrohe Liebhaber und Freunde der deutschen Sprache. Ein Reservoir für all jene, die die deutsche Sprache in all ihrer Pracht verehren. Alles andere kommt in die Rumpelkammer. Siehe auch:

Schöne Wörter Bücher Eine Bibliothek der schönen Wörter … Ja, es gibt sie noch, die schönen Wörter. Begriffe mit dem besonderen Klang. Wörter, die Sehnsüchte und Erinnerungen in uns hervorrufen. Die Welt von damals, sie ist noch vorhanden. Erinnerungen an Altes und längst Vergessenes. Was verloren ging, ging nie ganz, die Sprache bewahrt es für uns. Hier ist eine wunderfrohe Blütenlese in Buchform mit den schönsten Wörtern der deutschen Sprache. Jetzt ansehen

Liste mit Wörtern für Wörterzusammenstellungen und Sammlungen – Schätze unserer Sprache

Einige dieser Wörter sind ausgedacht. Die anderen sind zumeist, aber nicht immer, nur selten zu sehen. Sie sind alphabetisch sortiert und ohne besondere Wertung. Wenn mir etwas begegnet oder einfällt, wird die Liste ergänzt.

  1. Buchstabenblüten
  2. Buchstabenperlen
  3. Buchstabenjuwelen
  4. Schönwörterei (oder altertümelnd Schönwörterey)
  5. Schönwörtergarten (Blütenlese, Auswahl, Florilegium)
  6. Schönwörterschau
  7. Sehnsuchtswörterschau
  8. Silbenschatzkiste
  9. Sprachbauwerk (so nannte Heinrich Heine das Deutsche Wörterbuch der Grimms)
  10. Sprachgewand (im Sinne eines Kleides)
  11. Sprachperlen
  12. Sprachquell
  13. Sprachschatulle
  14. Sprachschatz
  15. Sprachschatzbergwerk (nach Jean Paul Richter)
  16. Sprachschatzkammer (nach Jean Paul Richter)
  17. Sprachherrlichkeiten (nach Herder)
  18. Sprachschönheiten
  19. Sprachwunderkammer
  20. Sprachwunderlichkeiten
  21. Wörtergalerie
  22. Wörtergarten
  23. Wörterhort
  24. Wörterkunstkabinett
  25. Wörterreich
  26. Wörtersammlung
  27. Wörterschatz
  28. Wörterschatzkammer
  29. Wörterschau
  30. Wortbestand
  31. Wortgetümmel
  32. Wortgut
  33. Wortherrlichkeiten
  34. Wortjuwelen
  35. Wortjuwelenkiste
  36. Wortjuwelenschachtel
  37. Wortkostbarkeiten
  38. Wortmuseum
  39. Wortreichtum
  40. Wortreichtümer
  41. Wortschatzkammer
  42. Wortschatulle
  43. Wortschatzkistlein
  44. Wortschönheiten
  45. Wortstrauß (wie ein Strauß aus Blumen …)
  46. Wörterstrom
  47. Wortwelten
  48. Wortwunderkammer
  49. Wortwunderlichkeiten
  50. Wortwunderschönheiten
  51. Wortwunderwelten
  52. Wortzaubereien
  53. Wunderwörterei

Die Schönheit der Wörter in der Literatur

Versage nur das Schicksal den jetzt bloss wortreichen Deutschen das Heben Ihres Sprachschatzes nicht.

Jean Paul Richter

Der Odendichter liebt meist die edelsten, prächtigsten, seltensten Wörter: er holt aus dem Sprachschatz längstvergeßne Ausdrücke wieder hervor, die bei dem Reiz der Neuheit, da sie so lange nicht mehr erschienen, das Ehrwürdige des Altertums haben; er wagt eigne, oft ungewohnte Zusammensetzungen von Wörtern, zufrieden, wenn nur irgend eine bekannte Analogie der Sprache sie rechtfertigt; er schmückt seinen Ausdruck mit neuen, kühnen, unerwarteten Bildern.

Johann Jakob Engel: Engel’s Theorie der Dichtungsarten. In: J. J. Engels Schriften. Elfter Band: Poetik. Berlin, 1806

Keine Sprache eines Volkes, das Träger der Menschheitbildung geworden, kann sich mit dem von der Freiheit erzeugten Wortreichtum des Deutschen messen; keine Sprache hat auch nur annähernd die Bildkraft der deutschen.

Eduard Engel: Sprich Deutsch! 1917

Ob einer von Ihnen ein Gedicht, das ist eine willkürliche und offenbar eitle Zusammenstellung von unzulänglichen Worten des sogenannten Sprachschatzes, in einer vom Herkömmlichen abweichenden Weise zustande bringt oder nicht, ob er seine minderbemittelten Wünsche an das Leben in gleich langen oder verschieden langen Verszeilen in einer obskuren Revue drucken läßt oder sie seiner Hausbesorgerin, während er der Verschlafenen das Sperrgeld einhändigt, in kürzerer Fassung mitteilt: die Kultur hat mit dem einen so wenig zu schaffen wie mit dem andern.

Richard Schaukal: Leben und Meinungen des Herrn Andreas von Balthesser, eines Dandy und Dilletanten, 1907

Werkstattbericht

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