Blautöne – 89 farbenfrohe Namen und Bezeichnungen für Blau

Blautöne – 89 farbenfrohe Namen und Bezeichnungen für Blau

Blau ist eine kühle Farbe, oft assoziiert mit Himmel und Meer. Sie kann Ruhe und Gelassenheit vermitteln, wird aber auch mit Melancholie in Verbindung gebracht.

In verschiedenen Kulturen steht Blau für Vertrauen und Zuverlässigkeit. Es ist eine vielseitige Farbe, die in verschiedenen Schattierungen und Intensitäten vorkommt, von hellem Himmelblau bis zu tiefem Marineblau. Bei der Betrachtung von Blau kann man sich entspannt und beruhigt fühlen, aber es kann auch zum Nachdenken anregen.

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Farbwörter transportieren mehr als nur ein vages Bild, da sind auch Gefühle, Erinnerungen, ein Hauch alter Zeiten. Bleibt nur noch das richtige Wort für den passenden Zweck zu finden.

Blautöne Namen Palette

Blau ist nicht gleich Blau. Diese Farbe ist im Grunde ein Universum aus Blautönen nur für sich. Von flirrendem Eiswasserblau bis zum ultrakräftigen Mitternachtsblau, das sich kaum vom Schwarz unterscheiden lässt, ist vieles möglich.

Die Welt ist Blau, man muss nur hinsehen. Vielleicht ist sogar das Universum Blau, könnte man es von außen betrachten. Leider ist das unmöglich, jedenfalls für uns. Siehe auch:

Liste von Blautönen, Namen und Farbwörter

Schau, was ich gesammelt habe. Hier sind die schönsten, wichtigsten und bildhaftesten Bezeichnungen für Blautöne. In nicht wenigen Fällen gibt es dazupassende RAL-Normen und HTML-Hexcodes.

  1. Admiralsblau
  2. Ägäisblau
  3. Ägyptischblau (HEX #1034A6)
  4. Aquamarinblau
  5. Atlantikblau
  6. Azurblau (RAL 5009)
  7. Babyblau
  8. Beerblau (meint Blaubeerenblau)
  9. Bergblau (Azurblau)
  10. Bergseeblau
  11. Blaßblau
  12. Blitzblau
  13. Brillantblau (RAL 5007)
  14. Capriblau (RAL 5019)
  15. Dunkelblau
  16. Düsterblau
  17. Eisblau
  18. Eiswasserblau
  19. Elektrischblau
  20. Enzianblau (RAL 5010)
  21. Facebookblau
  22. Fernblau (RAL 5023)
  23. Finsterblau
  24. Fliederblau
  25. Frostblau
  26. Glanzblau
  27. Gletscherblau
  28. Glockenblumenblau
  29. Göttlichblau
  30. Goldblau
  31. Graublau (RAL 5008)
  32. Grellblau
  33. Grünblau (RAL 5001)
  34. Grünstichblau
  35. Heidelbeerblau
  36. Himmelblau, Himmelsblau (HEX #00BFFF), (RAL 5015)
  37. Himmlischblau
  38. Hochblau
  39. Jeansblau
  40. Kapitänsblau
  41. Karibikblau
  42. Klarblau
  43. Kobaltblau (RAL 5013)
  44. Königsblau (HEX #4169E1)
  45. Kornblumenblau, auch Kornblau (HEX #6495ED)
  46. Kupferblau
  47. Lasurblau (Ultramarin)
  48. Lichtblau (RAL 5012)
  49. Marineblau
  50. Marienblau (nach Maria)
  51. Mattblau
  52. Meeresblau, Meerblau
  53. Mittelblau
  54. Mitternachtsblau (HEX #191970)
  55. Morgenblau
  56. Nachtblau (RAL 5022)
  57. Nilblau
  58. Ozeanblau (RAL 5020)
  59. Pastellblau (RAL 5024)
  60. Perlnachtblau (RAL 5026)
  61. Pfauenblau
  62. Pflaumenblau
  63. Porzellanblau
  64. Purpurblau
  65. Regenblau
  66. Rotblau
  67. Rötlichblau
  68. Saphirblau (RAL 5003)
  69. Sattblau
  70. Schieferblau
  71. Schieferblau (HEX #483D8B)
  72. Schwarzblau (RAL 5004)
  73. Signalblau (RAL 5005)
  74. Stahlblau (HEX #B0C4DE) (RAL 5011)
  75. Sturmwolkenblau – ein stark ins Grau tendierendes Blau mit Hang zur Dramatik
  76. Taubenblau (RAL 5014)
  77. Tiefseeblau
  78. Tintenblau
  79. Türkisblau (RAL 5018)
  80. Ultramarinblau (RAL 5002)
  81. Veilchenblau
  82. Vergissmeinnichtblau
  83. Verkehrsblau (RAL 5017) Farbe von Polizeifahrzeugen
  84. Violettblau (RAL 5000)
  85. Wasserblau (RAL 5021)
  86. Wogenblau
  87. Wolkenblau (Tiefblau, Dunkelblau)
  88. Zartblau
  89. Zwetschgenblau

Des Weiteren schlage ich vor: Traumblau, Triumphalblau, Starkblau, Wahnsinnsblau und Absolutblau.

Alte Farbnamen für Blau

Sie beziehen sich auf die Herkunft, unter denen man sich heute aber nicht wirklich eine Farbe vorstellen kann. Diese Blautöne sind in ihren jeweiligen Anwendungsgebieten oft unerlässlich und bieten sowohl in der Kunst als auch in der Wissenschaft einige Möglichkeiten.

  1. Anilinblau: Ein synthetischer Farbstoff, der aus Anilin hergestellt wird. Er wird oft in der Färbung von Textilien und in der Herstellung von Tinten verwendet.
  2. Indigoblau: Ein natürlich vorkommendes Pigment, das traditionell aus der Indigopflanze gewonnen wird. Es hat eine tiefe, satte blaue Farbe und wird seit Jahrhunderten zum Färben von Stoffen verwendet, besonders bekannt für die Färbung von Jeansstoffen.
  3. Methylenblau: Ein chemischer Farbstoff, der in der Medizin, Biologie und Chemie verwendet wird, insbesondere als Reduktionsmittel und als Indikator in bestimmten Reaktionen.
  4. Coelinblau: Ein synthetischer Pigmentfarbstoff, der in Kunstwerken und für künstlerische Zwecke verwendet wird. Er hat eine helle, klare blaue Farbe.
  5. Brillantkresylblau: Ein synthetischer Farbstoff, der häufig in der Mikroskopie und Histologie als Färbemittel für biologische Proben verwendet wird.
  6. Preussischblau: Auch als Berliner Blau bekannt, ist dies ein dunkles, tiefes Blau, das erstmals im frühen 18. Jahrhundert in Preußen entdeckt wurde. Es wird als Pigment in Farben und Tinten verwendet und hat auch Anwendungen in der Medizin und Fotografie.

Wortherkunft Blau

Das deutsche Wort “Blau” hat seine Wurzeln im althochdeutschen “blao”, welches “glänzend” oder “blinkend” bedeutet. Es ist plausibel anzunehmen, dass diese Bedeutung sich auf die schimmernde Erscheinung von Dingen wie dem Himmel oder dem Wasser bezieht, die häufig mit der Farbe Blau assoziiert werden. Es gibt auch Parallelen in anderen germanischen Sprachen, wie dem altenglischen “blaw”.

Interessanterweise weist der etymologische Pfad auch auf Verbindungen zum altfranzösischen “bleu” und dem mittellateinischen “blavus” hin. Es wird allgemein angenommen, dass diese Worte letztlich von einer gemeinsamen indoeuropäischen Wurzel abstammen. Das zeigt, wie tief die Geschichte dieser Farbbezeichnung in den westlichen Sprachen verwurzelt ist.

Es ist auch erwähnenswert, dass die Benennung und Konzeption von Farben in verschiedenen Kulturen und Zeiten variiert hat. In einigen Sprachkulturen des Altertums gab es keine spezifische Bezeichnung für die Farbe Blau. Stattdessen könnte sie mit anderen Farben, insbesondere Grün, gruppiert worden sein. Dieser Umstand wirft interessante Fragen zur kulturellen Wahrnehmung und Benennung von Farben auf.

12 ganz und gar ausgedachte Blautöne

  1. Himmelhauchblau: Ein dünnes, luftiges, sehr helles Blau, welches an die Zartheit und Transparenz des ersten Himmelslichts am Morgen erinnert.
  2. Frühlingsjubelblau: Ein lebhaftes und strahlendes Blau, das die Freude und Erneuerung des Frühlings evoziert.
  3. Himmelsweitenblau: Ein tiefes, endloses Blau, das die Unendlichkeit des Himmels und die grenzenlosen Möglichkeiten darstellt.
  4. Morgentraumblau: Ein sanftes, beruhigendes Blau, das die Stille und den Frieden eines frühen Morgens widerspiegelt.
  5. Gedankentiefeblau: Ein dunkles, introspektives Blau, welches die Tiefen des Nachdenkens und die Abgründe menschlicher Reflexion symbolisiert.
  6. Seelenspiegelblau: Ein klares und reines Blau, das die Ehrlichkeit, Klarheit und Tiefe der menschlichen Seele reflektiert.
  7. Flüsterwolkenblau: Ein zartes, flüchtiges Blau, welches an die flüchtigen Wolken erinnert, die am Himmel schweben und Geschichten flüstern.
  8. Nachtgeheimnisblau: Ein mystisches, tiefes Blau, das die Rätsel und Geheimnisse der Nacht verkörpert.
  9. Wellentanzblau: Ein dynamisches Blau, das die Bewegung und das Spiel der Wellen im Ozean repräsentiert.
  10. Sternenfunkenblau: Ein funkelndes Blau, das an den Glanz und die Ferne der Sterne in einer klaren Nacht erinnert.
  11. Dämmerungsschimmerblau: Ein zwielichtiges Blau, welches die Übergangszeit zwischen Tag und Nacht darstellt, wenn der Himmel in einem sanften Schimmer erstrahlt.
  12. Wunschflügelblau: Ein inspirierendes Blau, das die Leichtigkeit und Freiheit symbolisiert, mit der Wünsche und Träume fliegen.

Blau in der Literatur

Selbst die hektischen Bäume des Boulevards, festgerammt im harten Asphalt, griffen, noch ganz begossen und betropft, wie sie waren, mit ihren kleinen, spitzen Knospenfingern in den neuen, sattblauen Himmel und versuchten ein wenig zu duften.

Stefan Zweig: Die unsichtbare Sammlung, 1927

Sie hob den Blick und fühlte auch ihr Inneres überflutet von dem milden Licht, das ringsum die Welt erfüllte. Welche Nacht! So klar, doch ohne Sterne, denn der Mond überstrahlte sie und zog, ein einsamer Segler, durch sein ozeanblaues, unfasslich tiefes Meer.

Helene Welti: Famulus der seltsame Pudel, 1925

Die Nachmittagssonne konnte Blei schmelzen. Das dazugehörige Himmelsblau war dick wie Tinte. Wie Wandfarbe, so fest wirkte es. Es war ein angeberisches Blau, fett und satt, heftig genug, um einen vollständig zu umgeben. Die Art von Sattblau, in dem man gern ertrank.

Lenny Löwenstern, Sommerfabel, 2019

Dieses Gefühl war jetzt wie ein Sturmwind über mich gekommen. Ich glaubte sie durch die Mauern in ihrem Zimmer gehen sehen zu müssen mit dem langen kornblumenblauen Kleide, mit den glanzvollen Augen und dem rosenherrlichen Munde.

Adalbert Stifter: Der Nachsommer, 1857

Werkstattbericht

Die Bilder erschuf die künstliche Intelligenz DALL-E nach meinem Text. Die abgebildeten Dinge existieren in der realen Welt nicht. Die verwendeten Fonts sind Anton (Google) und Alegreya Sans (Adobe). Die Farbpalette ist von Pexels. Recherche im Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, RAL-Norm, deutschsprachige Farbnamen, HTML-Farbnamen.

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