Winter … 69 schöne Winterwörter

Winter ... 69 schöne Winterwörter

Obwohl er unangenehm, ja sogar tödlich sein kann, lässt der Winter romantische Gefühle in uns aufkommen. Deshalb lieben wir diese Jahreszeit – von Ausnahmen abgesehen – Frostbeulen zum Beispiel. Wenn es draußen klirrt und frostig starrt, ist es Zeit, sich auf den Winter zu besinnen.

Winter, Schnee & Eis

Eine Schneedecke hält zwar nicht warm, ist aber schön anzusehen. Es macht umso mehr Spaß, wenn man wohlig gewärmt in der guten Stube schreiben kann. Am besten mit Ausblick auf die verschneite Landschaft – oder bei Rieselschnee.

Schöne Wörter Bücher Eine Bibliothek der schönen Wörter … Ja, es gibt sie noch, die schönen Wörter. Begriffe mit dem besonderen Klang. Wörter, die Sehnsüchte und Erinnerungen in uns hervorrufen. Die Welt von damals, sie ist noch vorhanden. Erinnerungen an Altes und längst Vergessenes. Was verloren ging, ging nie ganz, die Sprache bewahrt es für uns. Hier ist eine wunderfrohe Blütenlese in Buchform mit den schönsten Wörtern der deutschen Sprache. Jetzt ansehen

Also, mach es dir gemütlich. Mit diesen Winterwörtern habe ich vorwiegend positive Assoziationen gesammelt. So wie die weiße Pracht, der klirrende Frost oder die eisekalte Magie winterlicher Landschaften, sich wohlig anfühlen, kann man sich nur eingemummelt in die Kuschelecke verziehen. Siehe auch:

Allerlei zumeist weiße Wörter mit Winter

Die Liste ist hell und kühl, aber trotzdem alphabetisch sortiert.

  1. Winterabend
  2. Winterabendstunde
  3. Winterdämmerung
  4. Winterduft
  5. Wintereinsamkeit
  6. Wintereis
  7. winterfarben (weiß)
  8. Winterfell (das winterliche Fell einiger Tiere)
  9. Winterfeld
  10. Winterfenster
  11. winterfest (adj.)
  12. Winterfeuchte
  13. Winterfeuer
  14. Winterflocke (Schneeflocke)
  15. Winterfreude
  16. Winterfrost
  17. Winterfrühe
  18. Wintergemütlichkeit
  19. Winterglanz (besondere Art des Lichts im Winter)
  20. wintergrau (adj.)
  21. winterhart (adj.)
  22. Winterhauch
  23. Winterhimmel
  24. winterkalt (adj.)
  25. Winterkälte
  26. Winterklage
  27. winterklar (adj.)
  28. Winterkleid (für Schneebedeckung draußen in der Natur)
  29. Winterland
  30. Winterlandschaft
  31. winterlich (adj.)
  32. Winterlicht
  33. Winterkuscheln (das gemütliches Zusammensein und Einhüllen in kuschelige Wärme während der kalten Wintermonate)
  34. Winterlied
  35. Winterluft
  36. Winterlust
  37. Wintermärchen
  38. Wintermärchenwald
  39. Wintermond
  40. Wintermorgen
  41. Winternacht
  42. Winternachthimmel
  43. winternächtlich (adj.)
  44. winternächtig (adj.)
  45. Winterpartie (Ausflug im Winter, so wie Schlittenpartie)
  46. Winterruhe
  47. winterruhig (adj.)
  48. Winterschatten (Schatten, die im Winter besonders markant sind)
  49. Winterschlaf
  50. winterschön (adj.)
  51. Wintersonne
  52. Winterspaziergang
  53. Winterschrecken
  54. Wintersonne (die Sonne im Winter, oft schwächer aber dennoch präsent)
  55. Wintersonnenschein
  56. Winterstarre
  57. Winterstarrnis
  58. Winterstille
  59. Winterstunde
  60. Wintersturm
  61. Wintersturmwind
  62. wintertief (adj.)
  63. Wintertraum
  64. Wintervergnügen
  65. Winterwald
  66. Winterweiß
  67. Winterwind
  68. Winterwunderzeit
  69. Winterwunderwald
  70. Winterzauber (die besondere, oft als magisch empfundene Atmosphäre des Winters)
  71. Winterzeit

Auch schön ist die Mittwinternacht. Mehr gibt es unter: 25 winterliche Zitate – Die schönsten Winterwörter in klassischen Texten

Winterklänge

Der Winter hüllt die Welt in ein stilles Gewand, er bedeckt die Landschaft mit seinem weißen Schleier. Bäume stehen wie geisterhafte Gestalten im Nebel, ihre Äste schwer vom Schnee. In der klaren Luft tanzen Eiskristalle, funkeln im schwachen Sonnenlicht wie winzige Sterne. Die Natur scheint in einen tiefen Schlaf gefallen, nur durchbrochen vom gelegentlichen Knarren eines sich biegenden Zweiges oder dem leisen Rauschen des Windes. In dieser friedvollen Stille offenbart sich die wahre Schönheit des Winters, ein ruhiges Konzert aus zarten, natürlichen Klängen. Was hören wir noch? Mehr als man im ersten Moment meinen mag …

  1. Schneeknirschen: Das Geräusch von Schritten auf frischem Schnee
  2. Frostlaubrascheln: Das Rascheln von gefrorenem Laub unter den Füßen
  3. Windzischen: Das Zischen des Windes durch kahle Bäume und Sträucher
  4. Eisknacken: Das Knacken und Knistern von Eis auf Gewässern
  5. Schneestille: Die tiefe Stille, die während eines Schneefalls herrscht
  6. Winterzwitschern: Das Zwitschern von Vögeln in der kalten Jahreszeit
  7. Zweigknistern: Das Knistern von Ästen und Zweigen unter der Schneelast
  8. Frostpfeifen: Das Pfeifen des Windes durch Spalten und Ritzen bei Frost
  9. Eiszapfenklirren: Wenn Eiszapfen auf harten Untergrund wie Beton oder gefrorenen Boden fallen, entsteht ein klirrendes oder klingelndes Geräusch
  10. Windheulen: Das laute, manchmal unheimliche Geräusch des Windes, der durch Bäume oder Gebäude pfeift
  11. Eisprasseln: Das Geräusch von Eiskristallen, die im Wind gegeneinander schlagen
  12. Baumknarren: Das Knarren von Ästen und Bäumen, die sich im kalten Wind bewegen
  13. Frostknistern: Das leise Knistern von gefrorenen Oberflächen und Pflanzen
  14. Eisflüstern: Das fast unhörbare, sanfte Geräusch von sich bewegendem Eis
  15. Schneeknarren: Das Knarren von Schnee unter den Füßen bei sehr niedrigen Temperaturen
  16. Zapfentropfen: Das Tropfen von schmelzenden Eiszapfen an einem sonnigen Wintertag
  17. Schneestapfen: Das Geräusch von tiefem Schritt im Schnee
  18. Zapfenploppen: Wenn Eiszapfen in den Schnee fallen
  19. Lawinenfauchen: Das Fauchen und Donnern einer herannahenden Lawine
  20. Schneerauschen, Dachschneesausen: Das Rutschen von Schnee von Dächern, wenn er zu schmelzen beginnt

Winter in alter Literatur

Und als er das gesagt hatte, floß er dahin, und Nacht war vor ihnen, und Nacht war um sie her. Aber aus dem kalten Winterhimmel war tröstlich ein Stern getreten.

Alma Johanna Koenig: Gudrun, 1928

Winterzauber hüllte mich ein, Familienzauber, und der Zauber des häuslichen Herdes.

Pierre Loti: Auf fernen Meeren, 1924

Kennt ihr die nordische Winternacht? Wißt ihr, was es heißt, auf blanken Kufen lautlos über einen Teppich von glitzerndem Schnee zu gleiten? Alles ist weiß und weit, und wo es endet, ist bläuliche Dämmerung, die mit goldenen Sternen bestickt ist.

Manfred Kyber: Die drei Lichter der kleinen Veronika, 1929

Es ist Winterzeit; die Erde hat eine Schneedecke, als sei sie von Marmor aus dem Felsen gehauen; die Luft ist hell und klar, der Wind ist scharf wie ein hartgeschmiedetes Schwert, die Bäume stehen da wie weiße Korallen, wie blühende Mandelszweige, hier ist es frisch wie auf den hohen Alpen.

Hans Christian Andersen: Märchen, 1835

Winterstille im Dorf. Keine Seele weit und breit. Im Schnee nur die Fußstapfen des Postboten. Ein paar Raben auf dem Dach des Nachbars. In Stroh gewickelte Brunnen. Dann und wann eine Bäuerin, bis an die Nase in ein Tuch gehüllt – das war das Dorfbild bis zum Schlusse der Schule. Dann ein paar jauchzende Kinderstimmen – fliegende Schneeballen – davonziehende Raben. Gleich darauf abermalige Stille – eine so große Stille, daß man den Schnee auf die weiße Decke am Boden fallen zu hören glaubte.

Hermine Villinger: Die Rebächle, 1911

Ein durchsichtig blauer Winterhimmel umfing die Lagunenstadt und schaute sich mit gleicher Kraft und Helle tief aus dem Spiegel eines ihrer vielen schmalen Wasserbänder wieder entgegen.

Conrad Ferdinand Meyer: Georg Jenatsch, 1876

Winterkalte Hashtags & Emojis

  1. #WinterWunderland ❄️🌨️
  2. #KälteKommt ❄️🥶
  3. #SchneeflockenSaison ❄️❄️
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Werkstattbericht

Die beiden Grafiken im Bild wurden von der KI DALL-E nach den ersten beiden Absätze meines Textes erzeugt – aufbereitet von ChatGPT. Die abgebildeten Dinge existieren in der realen Welt nicht. Die verwendeten Fonts sind Anton (Google) und Alegreya Sans (Adobe).