
Beinahe wie ausgedacht klingen diese Wörter. Aber das sind sie nicht. Hier ist alles echt. Seltsam, interessant, ungewöhnlich, vielleicht weiß man auf den ersten Blick nicht, was gemeint ist. Aber auf den zweiten, da kriegt man es oft heraus.
Es gibt sie noch, die schönen Wörter. Die Begriffe mit dem besonderen Klang. Wörter, die Sehnsüchte und Erinnerungen in uns hervorrufen. Ein Hauch aus alten Zeiten.

Klang und Farbe bieten diese Wörter. Es sind teils alte, aber immer positive, gute Wörter, die uns rühren, die innige und wahre Gefühle vermitteln. Sie stammen aus verschiedenen Bereichen des Lebens.
Gesammelt habe ich sie beim Lesen, einige habe ich nebenbei aufgeschnappt, andere sind Beifänge, Zufälle oder Einfälle. Schöne Wörter finden sich überall.

Joseph von Eichendorff lebte von 1788 bis 1857. Und er ist ein Phänomen. Er wird immer noch gelesen, und das nach so vielen Jahren.
Vornehmlich die Gedichte vermögen es, uns anzurühren wie kaum ein anderes Zeilenwerk. Grund dafür sind auch die von Eichendorff benutzten Wörter. In ihnen schimmert ein fast vergessener Kosmos auf. Das Leben, wie es in Deutschland einmal war und jetzt eben nicht mehr ist.