Juni … 37 herrlich sommergrüne Wörter

Juni ... 37 herrlich sommergrüne Wörter

Der Juni bewegt sich  zwischen Grün (Mai) und Hitze (Juli). Entsprechend kann der sechste Monat des Jahres angenehm ausfallen.

Er kann aber auch anders. So oder so hält der Sommer Einzug, am 21. Juni ist es kalendarischen  gesehen soweit. Hier sind die passenden Wörter dazu.

Schöne Wörter Bücher Eine Bibliothek der schönen Wörter ... Ja, es gibt sie noch, die schönen Wörter. Begriffe mit dem besonderen Klang. Wörter, die Sehnsüchte und Erinnerungen in uns hervorrufen. Die Welt von damals, sie ist noch vorhanden. Erinnerungen an Altes und längst Vergessenes. Was verloren ging, ging nie ganz, die Sprache bewahrt es für uns. Hier ist eine wunderfrohe Blütenlese in Buchform mit den schönsten Wörtern der deutschen Sprache. Jetzt ansehen

Der Juni blüht auf. Er ist DER Erdbeermonat. Außerdem fällt Mittsommer, also die Sommersonnenwende in den Juni.

Andere Namen für den Juni

  • Brachmonat
  • Hundsmonat
  • Rosenmonat
  • Weidemond

Liste von Worten mit Juni

Diese Parade von Juniwörtern war nicht so einfach zusammenzustellen, denn diese Worte werden nicht häufig verwendet, sie sind teils schwer zu finden. Es gibt Parallelen zur Juliwörterliste.

  1. Juniabend
  2. Juniaufstand (es gab bereits etliche; im Zusammenhang damit stehen auch die Wörter Junikämpfe, Junirevolte und Junibewegung)
  3. Junibeeren
  4. Juniblüher
  5. Juniblüte
  6. Juniduft
  7. Junifreizeit
  8. Junigarten
  9. Junigewitter
  10. Juniglöckchen (Pflanze)
  11. Juniglück
  12. Junigrün
  13. Juniherz
  14. Junihimmel
  15. Junihitze
  16. Junikäfer (Gerippter Brachkäfer)
  17. Juniliebe
  18. Juniluft
  19. Junimond (bye, bye Rio)
  20. Junimorgen
  21. Junimorgenluft
  22. Juninachmittag
  23. Juninacht
  24. Juniregen
  25. Junisonne
  26. Junisonnenschein
  27. Junitag
  28. Junitraum
  29. Juniurlaub
  30. juniwarm (adj.)
  31. Juniwetter
  32. Juniwind
  33. Juniwoche
  34. Juniwochenende
  35. Juniwunder
  36. Junizauber
  37. Junizeit

Der Juni in der Literatur

Es war ein prachtvoller Sommertag; kein einziges Wölkchen unterbrach die wundervolle Bläue des Junihimmels, kein Nebelstreifen schwebte über den dunklen Waldungen nah und fern; es grünte und blühte ringsumher.

Maximilian Schmidt: Glasmacherleut‘, 1900

In markigen Zügen verfügte Lassalle seine Absetzung. Dann stand er lange am Fenster und blickte hinaus in den juniwarmen Garten. Und wurde kühler und ruhiger und milder, kleiner – und müde.

Alfred Schirokauer: Lassalle, 1912

Die kleine Küche duftete herzbewegend. Der würzige Geruch drang durchs offene Fenster hinaus in sonnedurchschienene Juniluft. Die Schwalben zogen in kristallener Bläue ihre zarten, schrillen Wonne- und Jagdrufe nach sich.

Helene Böhlau: Sommerseele, 1904

Durch das geöffnete Fenster des Gemaches drang die warme Juninacht herein, durchhaucht von allerlei Blüten des jungen Sommers; ein blaßblauer Himmel, durchwirkt mit Sternen, wölbte sich draußen, und doch lag trotz der nächtlichen Klarheit eine Gewitterstimmung über der Stadt.

Wilhelm Fischer: Wastel, 1898

Die Berge drüben, mit reingezogenen Linien, schwammen in Himmelsglanz, und über den Gärten und Häusern von Lugano flimmerte das hellste Blau. Georg war wieder ganz beseligt, diese Junimorgenluft einzuatmen, die vom See die feuchte Frische und von den Platanen, Magnolien und Rosen im Hotelpark den Duft zu ihm emportrug; diese Landschaft anzuschauen, deren Frühlingsfriede ihn nun seit drei Wochen jeden Morgen wie ein neues Glück begrüßte.

Arthur Schnitzler: Der Weg ins Freie, 1908

Werkstattbericht

Das Beitragsbild stammt aus dem Fundus von Pixabay. Die verwendeten Google Fonts sind BenchNine und PT Sans. Recherche via Google.

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Ein Mensch schläft, isst, wartet, lacht. Kein Tempel, keine Erleuchtung, nur Alltag - und gerade darin liegt die Kraft.

Ein Kissen
auf die Bambusblätter –
Sternesehen!

— Takarai Kikaku (1661–1707)

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Haiku lehren nichts, sie erinnern. An Ruhe. An Gegenwart. An das, was bleibt, wenn alles andere laut ist.

Eine Kamelie fällt.
Der Hahn kräht.
Noch eine Kamelie fällt.

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Auf dem Strohlager –
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Selbst das Klohäuschen
steht offen –
Pflaumenblüte!

— Kobayashi Issa (1763–1828)