
Zart bedeutet weich, schwach, empfindsam. Was zart ist, ist zerbrechlich, dünn und feingliedrig. Aber auch jung, weich und freundlich. Zarte Farben sind nur schwach aufgetragen, sie zeigen nur einen Hauch.

Was sind das nur für Leute?
Dies sind Begriffe, die ich mir keineswegs ausgedacht habe. Alle Wörter sind allesamt historisch belegt und waren einmal in Gebrauch. Die alte Zeit hört schon auch noch aus den Begriffen heraus, was ihnen einen besonderen Reiz verleiht – auch wenn so heute keiner mehr redet.

Der Märzmonat läutet das Winterende ein. Ja, er ist frisch und noch kühl; er beschert uns Tauwetter und kündigt den Frühling an. Oft höchst unbeständig, geht er auch schon mal direkt in die wärmere Jahreszeit über.
Der März ist die Hoffnung auf das Ende des Winters. Der März greift dem Winter ans Herz, lautet ein altes Sprichwort. Es ist ein Monat des Wandels, der in eine warme oder in eine kühle Richtung ausschlagen kann. Oder mit einem anderen Sprichwort gesagt: Wenn draußen stürmt der März, blüht drinnen das Herz.