
In der Romantik geht ohne Rosen nicht viel. Diese rosen- und blütenseligen Wortschöpfungen spiegeln die Zärtlichkeit und Süße von Verliebtheit und Romanze wider. Sie eignen sich besonders für poetische und emotionale Texte.

Ob sie schön klingen, das weiß ich nicht, ich weiß nicht einmal, wie man sie korrekt ausspricht – das jedenfalls trifft auf die meisten dieser Wörter zu. Tatsächlich sind es nicht die Wörter selbst, die schön sind, sondern das was sie beschreiben; das, wofür sie stehen, das dahinterstehende Konzept. Und da wird es interessant.
Diese beispielhaften Ausdrücke aus fremden Sprachen geben einiges preis über die Kultur der „anderen“. Toll, was es da alles zu entdecken gibt.

Hast Du gewusst, dass unsere geliebte deutsche Sprache geradezu durchzogen ist von spannenden Wörtern aus dem Griechischen? Es handelt sich um die so genannten Gräzismen. Viele dieser Wörter haben ihren Ursprung im Altgriechischen, der beeindruckenden Sprache, die Ikonen wie Aristoteles, Sokrates und Platon sprachen und in der sie ihre Gedanken festhielten.
Manche dieser Gräzismen haben einen kleinen Abstecher über das Lateinische gemacht und sind dann mit einer latinisierten Schreibweise zu uns gekommen. Und dann gibt es noch diese faszinierenden, bildungssprachlichen Neologismen, die auf Basis griechischer Wörter oder Wortteile in unserem Deutschen geschaffen wurden.