
Vorwinter, Frühwinter, Mittwinter, Hochwinter, Spätwinter, Nachwinter kennt man ja. Aber gibt es mehr? Gibt es! Hier ist mehr Winter.

Wenn die Tage kürzer werden und die Nächte ihren langen Schatten über die Städte und Dörfer legen, dann beginnt eine Zeit der inneren Einkehr und der warmen Lichter – die Adventszeit. In den Kirchen, den stummen Zeugen alter Traditionen und tief verwurzelter Glaubensgeschichten, entfaltet sich ein besonderer Zauber. Hier, zwischen steinernen Säulen und unter gewölbten Decken, wird die Erwartung des Kommenden fast greifbar.

Welche Wörter könnte man verwenden, um einen verträumten Schmetterlingsgarten zu beschreiben? Welchen fallen einem ein, wenn man sich an einen solchen Ort versetzt? Ich habe mir ein bisschen was überlegt, nämlich möglichst fantasievolle, und möglichst schöne Begriffe, die eine irrwirtig zauberhaft funkelmnde Atmosphäre einfangen. Ob es gelungen ist?
Das Wetter ist eine einzige Wohltat, die Stimmung wie im Märchen. Man muss nur hinsehen, der Garten bietet alles. Er ist traumhaft und bunt. Es fehlen nur die Feen. Die muss man sich denken. Dann wird alles gut.

Sobald diese Elemente auftauchen, wird der Text zu einer Schatzkarte, die den Leser durch ein Labyrinth voller Überraschungen führt. Das Wort Geheimnis allein wirkt wie ein Zauber, der die Sinne weckt und Neugier entfacht. Man weiß sofort: Jetzt folgt eine Entdeckung, die alles bisher Bekannte auf den Kopf stellen könnte.