Beige – 29 Wörter für authentische Naturfarben

Beige – 29 Wörter für authentische Naturfarben

Beige bezeichnet einen hellen Braunton. Beige, das ist die Farbe ungefärbter, nicht gebleichter Wolle, das ist die Bedeutung des ursprünglichen französischen Wortes. Deshalb gilt Beige als Naturfarbe.

Aussprache und Herkunft von Beige

Ausgesprochen wird beige als »beesch« mit langem E, weil der Begriff aus dem Französischen kommt. Oft wird es aber einfach so ausgesprochen, wie es geschrieben wird.

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Beige als Farbe

Beige ist dezent, sanft, ruhig und zumeist hell, aber es gibt auch kräftigere Wortkombinationen. Verschiedene Farbtöne können als Beige auftreten. Häufig findet man Beige im Zusammenhang mit Bekleidung oder Wandfarben.

Oben: Beige (HEX #cea66b, RAL 1001)

Beige tritt auch in Kombination mit anderen Begriffen auf und erweitert so unsere Ausdrucksmöglichkeiten. Grandios viele Wörter sind es nicht, aber doch mehr, als man glaubt. Siehe auch:

Liste der Beigetöne

Hier ist, was ich finden konnte. Eine natürliche Farbe und ihre noblen Nuancen. Die Liste ist alphabetisch sortiert.

  1. Beigeblond
  2. Beigebraun (RAL 8024)
  3. Beigefarben
  4. Beigefarbig
  5. Beigegrau (RAL 7006), (Beige mit Grau)
  6. Beigerot (RAL 3012)
  7. Blassbeige
  8. Braunbeige (RAL 1011)
  9. Champagnerbeige
  10. Cremebeige
  11. Dunkelbeige
  12. Elfenbeinbeige
  13. Graubeige (RAL 1019)
  14. Grünbeige (RAL 1000)
  15. Hamsterbeige (eine Alpina Wandfarbe)
  16. Hellbeige
  17. Honigbeige
  18. Karamellbeige
  19. Kängurubeige (eine Alpina Wandfarbe)
  20. Lehmbeige (RAL 1040)
  21. Lichtbeige
  22. Mattbeige
  23. Naturbeige
  24. Ökobeige
  25. Orangebeige
  26. Pastellbeige
  27. Perlbeige (RAL 1035)
  28. Puderbeige
  29. Rehbeige
  30. Sandbeige (RAL 1039)
  31. Sanftbeige
  32. Savannenbeige
  33. Terrakottabeige
  34. Warmbeige
  35. Wollbeige
  36. Zartbeige

Erfundene Beige-Farbwörter

  1. Dünenflüsterbeige: Ein warmes Beige, das an weitläufige Sanddünen und die Weite der Wüste erinnert.
  2. Antikbuchbeige: Ein reichhaltiges, tiefes Beige, das an die Seiten alter Bücher und an vergangene Zeiten denken lässt.
  3. Sonnenstrahlbeige: Ein helles, fast golden schimmerndes Beige, das die Wärme eines sanften Sonnenstrahls einfängt.
  4. Leinwandtraumbeige: Ein neutrales Beige, das an eine leere Leinwand erinnert und Raum für Kreativität bietet.
  5. Morgennebelbeige: Ein blasses, fast graues Beige, das an einen stillen Morgen mit leichtem Nebel erinnert.
  6. Kaffeeschaumbeige: Ein cremiges Beige, das an den Milchschaum auf einem frisch gebrühten Kaffee erinnert.
  7. Steppenwindbeige: Ein erdiges Beige, das die Weiten offener Landschaften und den Duft von Gräsern heraufbeschwört.
  8. Samtseidenbeige: Ein sanftes Beige mit einem Hauch von Luxus, das an die Zartheit von Seide und Samt denken lässt.
  9. Herbstlaubbeige: Ein tiefes, warmes Beige, das an das welke Laub im Herbst und die Stille der Natur erinnert.
  10. Flüsterwellenbeige: Ein kühles, sanftes Beige, das an die ruhigen Wellen eines sonnenbeschienenen stillen Sees oder Ozeans erinnert.

Wortherkunft: Beige

Die Etymologie des Wortes weist auf seine französischen Wurzeln hin. Es stammt vom altfranzösischen Wort „bege“, was die natürliche Farbe von Wolle und Baumwolle vor der Färbung bedeutet. Es wird angenommen, dass dieses Wort ursprünglich von lateinischen „bigas“ abstammt, das „zweifach“ bedeutet und möglicherweise auf die Mischung von zwei verschiedenen Fasern in der Textilherstellung hindeutet. Mit der Zeit wurde beige im Französischen zur Bezeichnung einer hellen, unauffälligen Farbe, die zwischen Braun und Weiß liegt. Wir haben das dann übernommen.

Beige in der Literatur

Nichts ist mir so unvergeßbar eingeprägt wie diese lichte Erscheinung. Sie stand in einem Sonnenstreif, hatte ein hellbeigefarbenes Kostüm und ebensolche Russenstiefel an, rotblondes Haar …

Rudolf von Lossow: Das Licht am Styx, 1943

Er trug einen beigefarbenen Sommerüberzieher und einen grauen Velourshut, unter dem Kragen mit abgebogenen Ecken eine mit weißen Phantasieblumen durchwebte schwarze Krawatte, graue Wildlederhandschuhe und schwarze, an der Seite geknöpfte Halbschuhe mit hellbraunen Einsätzen.

Paul Kornfeld: Blanche oder Das Atelier im Garten, 1957

Werkstattbericht

Das Beitragsbild stammt wie immer aus dem Fundus von Pixabay. Die verwendeten Google Fonts sind BenchNine und PT Sans. Recherche quer durchs Netz via Google.

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