Fatz und Firlefanz – Wortkunst mit Augenzwinkern

Fatz und Firlefanz – Wortkunst mit Augenzwinkern

Der mittelalterliche Begriff Fatz stand früher für Täuschung, Spott oder leichte Scherze. Er wurde in einem humorvollen oder ironischen Kontext benutzt. An anderer Stelle konnte es so viel wie Pracht, Schmuck oder Zierde bedeuten.

Das Wort fatzen als Verb sollte im Sinne von »schmücken« oder »zieren« verstanden werden. Diese Bedeutungen spiegeln sich in einer Reihe von Wörtern wider, die manchmal ähnlich alt, hin und wieder aber auch etwas jünger sind.

Das Wort ist nicht zu verwechseln mit dem Fratz (ungezognes Kind). Hier ist eine kleine, aber vergnügliche Auswahl:

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99 Höhepunkte aus dem Deutschen Schimpfwörterlexikon von 1838

99 Höhepunkte aus dem Deutschen Schimpfwörterlexikon von 1838

Das Buch mit den Schimpfwörtern erschien bereits 1838, ist also über 180 Jahre alt. Geschimpft und beleidigt wurde natürlich schon immer. Aber früher mit einem durchaus anderen Klang – und mit reichlich Fantasie. Heute ist das alles viel derber, krasser. Doch die Schimpfwörter von damals sind aller Ehren wert, wenn man so will. Auch mit ihnen lässt es sich trefflich beleidigen und vom Leder ziehen.

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