99 beliebte Redewendungen

99 beliebte Redewendungen

Abgedroschen oder nicht, benutzt werden sie jeden Tag. Diese Redewendungen scheinen nicht aus der Mode zu kommen. Auch wer Deutsch lernt, tut gut daran, einige davon zu kennen.

Redewendungen sind ebenso wie Sprichwörter nicht einfach nur sprachliche Ausdrucksformen, sondern kulturelle Schätze, die in der Geschichte und im Alltagsleben verwurzelt sind. Ihre Ursprünge sind vielfältig und spiegeln die direkte Beobachtung des menschlichen Lebens und der Natur wider. Hier ist eine Übersicht.

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Manch eine Wendung wurden durch die Literatur und religiöse Texte wie die Bibel geprägt, deren früher allgegenwärtige Verbreitung bestimmte Formulierungen in die Alltagssprache einfließen ließ.

Sogar historische Ereignisse und Persönlichkeiten haben zur Entstehung von Redewendungen beigetragen. Man kann einiges aus ihnen über frühere Zeiten lernen. Zumeist jedoch benutzen wir sie ganz selbstverständlich als Abkürzungen, ohne groß darüber nachzudenken. Siehe auch:

Die Weitergabe und Anpassung von Redewendungen über Generationen hinweg ist ein dynamischer Prozess, der die Sprache lebendig hält und verändert. Neue Wendungen etnstehen, anderen verschwinden wieder und werden bald nicht mehr verstanden.

Liste mit 99 bekannten Redewendungen

Mach den Test, kennst du sie alle?

  1. Das Herz auf der Zunge tragen (offen und ehrlich sein)
  2. Einen grünen Daumen haben (besonders geschickt in der Gartenarbeit sein)
  3. Zwischen zwei Stühlen sitzen (sich nicht entscheiden können)
  4. Ins kalte Wasser springen (etwas Neues ohne Vorbereitung beginnen)
  5. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte (visuelle Darstellungen sind eingängiger als lange Erklärungen)
  6. Den Nagel auf den Kopf treffen (genau das Richtige sagen oder tun)
  7. Perlen vor die Säue werfen (etwas Wertvolles nicht zu schätzen wissen)
  8. Auf dem Holzweg sein (sich irren oder auf dem falschen Weg sein)
  9. Die Katze aus dem Sack lassen (ein Geheimnis verraten)
  10. Einen Bärenhunger haben (hungrig sein)
  11. Die Daumen drücken (jemandem Glück wünschen)
  12. Wie auf Rosen gebettet sein (es bequem haben)
  13. Das Kind mit dem Bade ausschütten (einen Fehler machen, indem man zu weit geht)
  14. Auf großem Fuß leben (verschwenderisch leben)
  15. Den Kürzeren ziehen (bei einer Sache den Nachteil haben)
  16. Mit dem Kopf durch die Wand wollen (etwas um jeden Preis erreichen wollen)
  17. Unter die Arme greifen (jemandem helfen)
  18. Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen (das Offensichtliche übersehen)
  19. Wie Sand am Meer (häufig oder in großer Menge vorhanden)
  20. Einen langen Atem haben (viel Geduld haben)
  21. Das fünfte Rad am Wagen sein (überflüssig oder nicht dazugehörig sein)
  22. Alte Zöpfe abschneiden (mit alten Gewohnheiten brechen)
  23. Auf dem Trockenen sitzen (kein Geld mehr haben oder durstig sein)
  24. Die Suppe auslöffeln müssen (die Konsequenzen tragen müssen)
  25. Einen Korb bekommen (abgewiesen oder zurückgewiesen werden)
  26. Wie die Faust aufs Auge passen (genau richtig oder passend sein)
  27. Den Teufel an die Wand malen (das Schlimmste befürchten)
  28. Über den eigenen Schatten springen (etwas tun, was man normalerweise nicht tun würde)
  29. Das Eis brechen (eine angespannte oder schwierige Situation überwinden)
  30. In den sauren Apfel beißen (etwas Unangenehmes akzeptieren müssen)
  31. Mit jemandem Pferde stehlen können (jemandem voll und ganz vertrauen)
  32. Den Bock zum Gärtner machen (einer ungeeigneten Person eine wichtige Aufgabe übertragen)
  33. Einen Zahn zulegen (sich beeilen oder schneller werden)
  34. Für jemanden die Hand ins Feuer legen (vollstes Vertrauen in jemanden haben)
  35. Gegen den Strom schwimmen (eine gegensätzliche oder unpopuläre Position einnehmen)
  36. Hinterm Mond leben (veraltet sein oder von aktuellen Dingen keine Ahnung haben)
  37. Jemandem die Leviten lesen (jemanden streng zurechtweisen)
  38. Klare Kante zeigen (deutlich seine Meinung äußern oder Position beziehen)
  39. Licht am Ende des Tunnels sehen (Hoffnung auf Besserung einer schwierigen Situation haben)
  40. Mit allen Wassern gewaschen sein (erfahren und durchtrieben sein)
  41. Nicht alle Tassen im Schrank haben (nicht ganz bei Verstand sein)
  42. Öl ins Feuer gießen (eine ohnehin schon schwierige Situation noch verschlimmern)
  43. Papier ist geduldig (schriftliche Versprechen sind nicht immer verlässlich)
  44. Quer durch den Garten (ohne System oder Ordnung)
  45. Rote Zahlen schreiben (Verluste machen)
  46. Seine Schäfchen ins Trockene bringen (für die eigene Sicherheit oder den eigenen Vorteil sorgen)
  47. Tacheles reden (offen und direkt sprechen)
  48. Unter einer Decke stecken (heimlich zusammenarbeiten oder dieselben Absichten verfolgen)
  49. Vom Regen in die Traufe kommen (aus einer schlechten in eine noch schlechtere Situation geraten)
  50. Wie ein Elefant im Porzellanladen (ungeschickt sein)
  51. Zwischen Hammer und Amboss sein (in einer schwierigen Lage zwischen zwei Problemen stecken)
  52. Einen Stein im Brett haben (bei jemandem beliebt oder gut angesehen sein)
  53. Ins Fettnäpfchen treten (etwas Peinliches oder Unangemessenes sagen oder tun)
  54. Jemandem einen Bären aufbinden (jemanden täuschen oder belügen)
  55. Kreide gefressen haben (plötzlich ungewöhnlich höflich sein)
  56. Mit dem falschen Fuß aufgestanden sein (schlecht gelaunt sein)
  57. Nicht das Gelbe vom Ei sein (nicht das Beste sein)
  58. Auf dem Schlauch stehen (etwas nicht verstehen oder darauf kommen)
  59. Die Kirche im Dorf lassen (nicht übertreiben)
  60. Einen kühlen Kopf bewahren (in schwierigen Situationen ruhig bleiben)
  61. Am Ball bleiben (sich kontinuierlich engagieren oder bei der Sache bleiben)
  62. Auf glühenden Kohlen sitzen (ungeduldig oder nervös auf etwas warten)
  63. Das Handtuch werfen (aufgeben)
  64. Einen Gang zurückschalten (langsamer werden oder sich weniger anstrengen)
  65. Feuer und Flamme sein (begeistert oder leidenschaftlich sein)
  66. Gegen Windmühlen kämpfen (sich mit imaginären Gefahren auseinandersetzen oder ein aussichtsloses Unterfangen verfolgen)
  67. Hals über Kopf (überstürzt oder unüberlegt)
  68. Im siebten Himmel sein (glücklich sein)
  69. Jemandem den Kopf waschen (jemanden heftig kritisieren)
  70. Keinen Stein auf dem anderen lassen (gründlich kritisieren oder zerstören)
  71. Löcher in den Bauch fragen (viele Fragen stellen)
  72. Karten auf den Tisch legen (offen sein, alles offenlegen)
  73. Mit dem Rücken zur Wand stehen (in einer ausweglosen Situation sein)
  74. Nicht von Pappe sein (beachtlich oder von Bedeutung sein)
  75. Perlen vor die Säue werfen (etwas Wertvolles nicht zu schätzen wissen)
  76. Querfeldein gehen (abseits der vorgegebenen Wege gehen oder den direktesten Weg wählen)
  77. Sich ins eigene Fleisch schneiden (sich selbst schaden)
  78. Über den Tellerrand schauen (über den eigenen Horizont hinausdenken)
  79. Vogel Strauß-Politik betreiben (Probleme ignorieren, indem man sie einfach nicht zur Kenntnis nimmt)
  80. Wie ein Fels in der Brandung stehen (standhaft und unerschütterlich sein)
  81. Zum alten Eisen gehören (nicht mehr zu den Jüngsten oder Aktivsten gehören)
  82. Jemandem die Stirn bieten (sich jemandem mutig entgegenstellen)
  83. Mit offenen Karten spielen (ehrlich sein, keine Geheimnisse haben)
  84. Nägel mit Köpfen machen (etwas entschlossen und gründlich tun)
  85. Auf Nummer sicher gehen (keine Risiken eingehen)
  86. Die Weichen stellen (entscheidende Vorbereitungen treffen)
  87. Etwas auf die lange Bank schieben (etwas verzögern, mit etwas zögern)
  88. Hand und Fuß haben (sinnvoll und durchdacht sein)
  89. Auf den Zahn fühlen (genau prüfen oder hinterfragen)
  90. Blau machen (sich unerlaubt von Arbeit oder Schule fernhalten)
  91. Das Zünglein an der Waage (der entscheidende Faktor sein)
  92. Einen kühlen Kopf bewahren (ruhig und besonnen bleiben)
  93. Geld zum Fenster hinauswerfen (Geld verschwenden)
  94. Himmel und Hölle in Bewegung setzen (alles Mögliche tun)
  95. In den Kinderschuhen stecken (noch am Anfang oder in der Entwicklung sein)
  96. Jemandem das Wasser reichen können (mit jemandem mithalten können)
  97. Kleine Brötchen backen (bescheiden sein oder sich zurückhalten)
  98. Mit Argusaugen beobachten (aufmerksam beobachten)
  99. Nichts anbrennen lassen (aufpassen, dass nichts schiefgeht)
  100. Sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen (sich nicht unterkriegen lassen)
  101. Unter einem guten Stern stehen (Glück haben)
  102. Von der Hand in den Mund leben (ohne finanzielle Rücklagen leben)
  103. Wie ein offenes Buch sein (leicht zu durchschauen sein)
  104. Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen (zwei Probleme auf einmal lösen)
  105. Aus allen Wolken fallen (überrascht oder schockiert sein)

Werkstattbericht

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